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Kultur- und Non-Profit-Management – mit Zertifikat
✓ Kulturwirtschaftliche Grundlagen
✓ Betriebswirtschaftliche Grundlagen und Businessplanung
✓ Branding, Kulturmarketing und Visuelle Kommunikation
✓ Online Marketing, Social Media Marketing und Advertising
✓ Public Relations (PR)
✓ Kulturelle Teilhabe und Publikumsforschung
✓ Fundraising: Sponsoring und Fördermittelakquise
✓ Projekt- und Veranstaltungsmanagement
✓ Design Thinking
✓ Praxismodul: ‚Geschäftsidee: Kulturbetrieb‘
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Kultur- und Non-Profit-Management – mit Zertifikat

€1960

Über diesen Kurs

Durch eine Kombination aus Theorie und Praxis erlangen die Teilnehmenden durch das neue und bislang einzigartige Weiterbildungskonzept die relevanten Kenntnisse für die qualifizierte Arbeit in Kultur- und Non-Profit-Einrichtungen. Nach einer theoretischen Einführung in die Grundlagen des Kultur- und Non-Profit-Management werden in 7 Intensivmodulen die Lerninhalte vertieft; hierzu gehören die Bereiche: Betriebswirtschaft, (Online-) Marketing, Fundraising und Fördermittelakquise, Projekt- und Veranstaltungsmanagement sowie PR und Öffentlichkeitsarbeit. Begleitet wird die Weiterbildung durch das Modell des Service Learnings: Im Praxismodul ‚Geschäftsidee: Kulturbetrieb‘ setzen die Teilnehmenden ihre Kenntnisse aus der Theorie anhand eines konkreten Konzepts in der Praxis um. Die Weiterbildung schließt mit der Präsentation eines Abschlussprojekts (inklusive Businessplan und Marketing-Konzept).

Inhalte und Module

✓ Kulturwirtschaftliche Grundlagen
✓ Betriebswirtschaftliche Grundlagen und Businessplanung
✓ Branding, Kulturmarketing und Visuelle Kommunikation
✓ Online Marketing, Social Media Marketing und Advertising
✓ Public Relations (PR)
✓ Kulturelle Teilhabe und Publikumsforschung
✓ Fundraising: Sponsoring und Fördermittelakquise
✓ Projekt- und Veranstaltungsmanagement
✓ Design Thinking
✓ Praxismodul: ‚Geschäftsidee: Kulturbetrieb‘

⇨ Mehr Infos zu den einzelnen Modulen unter „Curriculum“.

Zielgruppe

Die Weiterbildung richtet sich an Interessierte mit Ausrichtung auf das Berufsfeld Kulturwirtschaft und Non-Profit-Organisationen (Vereine, Stiftungen, NGOs) sowie Studierende aus kultur- und geisteswissenschaftlichen Fächern (Kunstgeschichte, Medien- und Kulturwissenschaften oder ähnliche) sowie Existenzgründer*innen im Kultur- und Non-Profit-Bereich.

Service Learning

Begleitet wird die Weiterbildung durch das Modell des Service Learnings. Dieser Ansatz stammt aus dem anglo-amerikanischen Raum und umfasst im Wesentlichen die Kombination aus kognitivem Lernen und praxisnaher Anwednung. Im Praxismodul ‚Geschäftsidee: Kulturbetrieb‘ setzen die Teilnehmenden ihre Kenntnisse aus der Theorie anhand eines konkreten Konzepts in der Praxis um. Die Weiterbildung schließt mit der Präsentation eines Abschlussprojekts (inklusive Businessplan und Marketing-Konzept). Das Praxisprojekt kann sowohl eine Kulturveranstaltung (Ausstellung, Konzert, Festival), als auch die konzeptuelle Vorbereitung der Gründung einer Organisations- oder Rechtsform umfassen (Verein, Kollektiv, gUG, etc.). Bei berufsbegleitenden Weiterbildungen können Inhalte und Vorgaben der Arbeitnehmer*innen berücksichtigt werden.

Bildungsziele

✓ Vermittlung theoretischer Kenntnisse für die Arbeit in mittleren und kleinen Kultureinrichtungen
✓ Befähigung zur Gründung von Kultur- und Non-Profit-Startups
✓ Praxisnahe Vermittlung
✓ Praxisorientierte Anwendung von Techniken und Methoden
✓ Umsetzung eines Praxisprojekts inkl. Businessplan und Marketingkonzept

Umfang und Ablauf

✓ Dauer: 8 Monate (Nächster Start: 18.09.2020)
✓ Struktur: 124 Unterrichtseinheiten (8 Wochenend-Seminare, jeweils eines pro Monat)
✓ Abschluss: Zertifizierte*r Kultur- und Non-Profit-Manager*in
✓ Weiterbildungsgebühren: 245 €/ Monat (Gesamt: 1.960,00 €)
✓ Kursgröße: 5-12 Teilnehmende

Abschluss

Mit Abschluss der Weiterbildung erhalten Sie ein ausführliches Zertifikat als ‚Kultur & Non-Profit-Manager*in‘.

Förderungen und Ermäßigungen

Die Einreichung von Bildungsscheck und Bildungsprämie bis zu 500,00 € ist möglich.

Die Weiterbildungsgebühren können zudem von der Finanzbehörde als abzugsfähig anerkannt werden.

Seminarort

Der Kurs findet in unseren Seminarräumlichkeiten in Köln statt: Hamburger Straße 15-17, 50667 Köln.

Ansprechpartner

Bei Fragen zu Ablauf und Inhalten sowie weiterem Beratungsbedarf wenden Sie sich gerne an unsere Kursleitung Jan Hochkamer und Jérôme Lenzen. Sie erreichen uns telefonisch unter 0221-1390551 sowie persönlich in der Hamburger Straße 15-17, 50667 Köln.

Course Curriculum

✓ Kulturwirtschaftliche Grundlagen ✓ Betriebswirtschaftliche Grundlagen und Businessplanung ✓ Branding, Kulturmarketing und Visuelle Kommunikation ✓ Online Marketing, Social Media Marketing und Advertising ✓ Public Relations (PR) ✓ Kulturelle Teilhabe und Publikumsforschung ✓ Fundraising: Sponsoring und Fördermittelakquise ✓ Projekt- und Veranstaltungsmanagement ✓ Design Thinking ✓ Praxismodul: ‚Geschäftsidee: Kulturbetrieb‘

✓ Kulturwirtschaftliche Grundlagen

Die Kultur- und Kreativwirtschaft in Deutschland erzielt eine Bruttowertschöpfung ähnlich der Automobilindustrie und zeichnet sich vor allem durch ein breites öffentliches Kulturangebot aus. Daher nimmt sie zunehmend eine wichtige Rolle in politischen, gesellschaftlichen und unternehmerischen Prozesse ein. Es gilt, die Rahmenbedingungen der Produktion kultureller Güter zu verstehen und mitzugestalten, sich organisatorische Besonderheiten von Kulturbetrieben anzuschauen sowie Kenntnisse zum operativen und funktionalen Betrieb von Kultureinrichtungen und NGOs anzueignen. Die Verknüpfung künstlerischer, interkultureller, kreativer, ästhetischer und ethischer Kompetenzen hat Relevanz für alle Bereiche von Wirtschaft und Gesellschaft.

✓ Betriebswirtschaftliche Grundlagen und Businessplanung

Auch in Kulturbetrieben gewinnt unternehmerisches Handeln zunehmend an Bedeutung. Dazu gehören unter anderem das strategische Management, die Anwendung von Analysemethoden, eine effiziente Projekt- und Ressourcenplanung sowie die nachhaltige Umsetzung und Begleitung von Transformationsprozessen. Dafür wichtig sind unter anderem grundlegende Kenntnisse zu betriebswirtschaftlichen Abläufen und ein schlüssiger Businessplan inklusive Finanzplanung sowie Budget- und Ressourcenmanagement – dies gilt sowohl für gesamte Kulturorganisationen als auch für einzelne Kulturprojekte.

✓ Branding, Kulturmarketing und Visuelle Kommunikation

Medien beschreiben nicht nur unsere Welt, sie formen sie auch maßgeblich mit und nehmen dadurch Einfluss auf Individuum und Gesellschaft. Die professionelle Vermittlung kultureller Leistungen an verschiedene Zielgruppen kann als Branding oder auch Kulturmarketing beschrieben werden. Dabei geht es um das Erzeugen von Akzeptanz bei den relevanten Adressaten durch die Orientierung an künstlerischen und weiteren kulturellen Impulsen anstatt einer nachfrageorientieren Vorgehensweise. Trotzdem ist gerade Kulturmarketing eine Adaption der Regeln des traditionellen Marketings auf die speziellen Handlungsfelder der Kunst und Kultur unter Berücksichtigung ihrer Eigenheiten und spezifischen Anforderungen. Die Aufgabe von Branding liegt in der Erhaltung, der Übersetzung und der Kommunikation der Kultur ohne dabei den Freiraum der Künstler*innen zu gefährden. Die Analyse und Gestaltung von digitalen sowie analogen Kommunikationsmitteln spielt eine maßgebliche Rolle in der visuellen Kommunikation. Einerseits ist dafür ein Verständnis für Einsatz und Ästhetik der verschiedenen Medienformen wichtig, sowie die eigenständige Entwicklung innovativer und kreativer Projekte.

✓ Online Marketing, Social Media Marketing und Advertising

Integrierte Kommunikationskampagnen, die verschiedene Medien einbeziehen und miteinander verknüpfen, haben auch für den Kulturbereich und seine Akteur*innen eine hohe Relevanz. Gerade die digitalen Kommunikationskanäle bieten dabei viele neue Möglichkeiten, um nicht nur schnell viele Personen zu erreichen, sondern auch zielgruppenspezifisch anzusprechen, zu werben und individuell zu interagieren. Vor allem geht es darum, sich die Grundlagen und Möglichkeiten der Markenbildung in der Kultur sowie der Kulturkommunikation genauer anzuschauen und zu verstehen, wie eine Produkt- und Unternehmensidentität geschaffen werden kann, die Publikum anzieht und langfristig bindet.

✓ Public Relations (PR)

Der Bereich Public Relations einer Kulturinstitution umfasst sowohl die interne als auch die externe Kommunikation. Dazu gehört vor allem – aber nicht ausschließlich – die Öffentlichkeitsarbeit, die häufig auf die reine Pressearbeit (d.h. Erstellung von Inhalten für die eigene Website, Social Media Kanäle, Flyer oder Pressemitteilungen) reduziert wird. Darüber hinaus beschäftigt sich PR auch mit der Beziehungsbildung durch interne und externe Kanäle sowie der Beeinflussung der Fremdwahrnehmung mittels Kommunikations- und Kontaktmaßnahmen. Anders als Marketing und Werbung bezieht sich der Bereich Public Relations damit nicht nur auf das Produkt und die Konsumenten, sondern spricht nach Möglichkeit eine breite Öffentlichkeit an. Dies beinhaltet auch den Aufbau eines lokalen Netzwerkes an Meinungsbildner*innen und Entscheider*innen.

✓ Kulturelle Teilhabe und Publikumsforschung

Kulturelle Teilhabe bedeutet ganz grundlegend die Partizipation des Einzelnen am künstlerischen und kulturellen Geschehen in einer Gesellschaft. Dabei geht es um die individuelle aber auch kollektive Auseinandersetzung mit Kultur sowie künstlerischen und sozialen Aktivitäten, die zu einer aktiven Mitgestaltung des kulturellen Lebens anregen. Kulturmanagement kann dabei die Relevanz und die öffentliche Wahrnehmung von Kultur und den sozialen Zusammenhalt in der Gesellschaft aktiv fördern. Unter Berücksichtigung von gesellschaftlichen Prozessen der Wahrnehmung von Kunst und Kultur sowie der Entwicklungen im Konsumverhalten kultureller Güter und Leistungen können unterschiedliche Besuchertypen und Zielgruppen analysiert werden. Dies beinhaltet auch eine Untersuchung der Rolle, Wirkung und Verantwortung von Kultur, Kulturpolitik und Kulturarbeit in gesellschaftlichen, politischen und ökonomischen Zusammenhängen und Veränderungsprozessen. Gleichzeitig sollen Barrieren bei der Rezeption von Kultur abgebaut werden, um ein möglichst diverses Publikum zu erreichen und Inklusion bzw. Integration zu vereinfachen.

✓ Fundraising: Sponsoring und Fördermittelakquise

Im Fundraising geht es in erster Linie um die Beschaffung von Mitteln zur Unterstützung und Finanzierung einer Mission oder eines Projektes. Vor allem im Non-Profit-Bereich ist die Fördermittelakquise von zentraler Bedeutung, aber auch für (kleinere) Kulturorganisationen und Kulturprojekte ist sie relevant. Fundraising umfasst dabei sowohl operative, als auch konzeptionelle und strategische Aktivitäten, die dem Aufbau von Beziehungen und der Beschaffung von Ressourcen dienen: Identifizierung und Recherche möglicher Geldgeber, telefonische und persönliche Kontaktarbeit, Initiierung von Unternehmenskooperationen und vieles mehr. Dabei wird stets eine Langfristigkeit der Maßnahmen und Beziehungen angestrebt.

✓ Projekt- und Veranstaltungsmanagement

Ein zentraler Aspekt von Kulturarbeit ist die Konzeption, Planung und Durchführung von Projekten und Veranstaltungen. Dies betrifft auch verschiedenste Kooperationsformen auf lokaler, regionaler, nationaler und internationaler Ebene sowie ihre Entstehungskontexte, Motive und Zielsetzungen. Das Projekt- und Veranstaltungsmanagement vereint somit kulturelle mit wirtschaftlichen Aspekten. Die Verantwortung von Projektmanager*innen liegt dabei sowohl in der Einhaltung der festgelegten Ziele innerhalb der passenden Zeit und unter Berücksichtigung des verfügbaren Budgets. Die Aufgaben reichen dabei von der grundlegenden Zieldefinition über die Kosten- und Terminplanung bis hin zum Risikomanagement. Dabei wird eine sinnvolle Balance zwischen den Faktoren Leistung, Kosten und Zeit unter Berücksichtigung aller beteiligten Akteur*innen angestrebt.

✓ Design Thinking

Design Thinking ist ein Kreativprozess zur Ideenfindung. Hinter dem Konzept steht allerdings kein abgeschlossenes System, sondern vielmehr ein Verbund an Ideen, die alle versuchen, sich von traditionellen und veralteten Denk-, Lern-, und Arbeitsmustern zu lösen und strikt lineare und zu sehr zielgeführte Kreativmethoden abzulösen. Der Ansatz basiert auf einer offenen Fehlerkultur, soll Menschen zum Querdenken ermutigen und ihnen die Angst vorm Scheitern nehmen. Im Gegensatz zu vielen herkömmlichen Herangehensweisen, die von einer technischen Lösbarkeit ausgehend an Probleme herantreten, konzentriert sich die Methode darauf, Innovationen hervorzubringen, die sich an den Nutzer*innen orientieren und ihre Bedürfnisse in den Vordergrund stellen.

✓ Praxismodul: ‚Geschäftsidee: Kulturbetrieb‘

Das Besondere an der Weiterbildung „Kultur- und Non-Profit-Management“ des KIK ist der hohe Praxisbezug. Unsere Teilnehmenden entwickeln parallel zur Weiterbildung ihre eigene Geschäftsidee oder setzen Projekte für Kooperationspartner*innen um und können sich so ihre ersten Referenzen und Kontakte aufbauen. Die Geschäftsidee inklusive Businessplan und Marketingstrategie ist Teil der Abschlussprüfung und wird am Ende der Weiterbildungszeit vor einer Jury präsentiert.