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von Jana Brass “Was ist Diversität? Was hat sie mit Diskriminierung zu tun und warum ist Diversität so wichtig für den Kulturbetrieb?”[1] Solchen Fragen widmet sich Diversity Arts Culture, die Konzeptions- und Beratungsstelle der Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa. Sie wird seit 2019 von der landeseigenen Stiftung für Kulturelle Weiterbildung und Kulturberatung betrieben. Dieser Umstand verleiht durchaus Autorität, denke ich als Hörerin. Und tatsächlich hat sogar die Website von Diversity Arts Culture Beispielcharakter: Ästhetisch, übersichtlich, inhaltlich top. Es gibt sogar ein Glossar im linken Bildrand. Und neben verschiedenen Event- und

von Jana Brass Was bisher geschah Das Schlagwort „Outreach“ fiel auf unserem Blog bisher drei Mal: Erst stand das Thema auf der KulturMut Convention im Fokus. Dann wurde es im Interview mit Christian Gänsicke und Johanna Adam von der Bundeskunsthalle besprochen, an der kürzlich ein Outreach-Projekt mit dem Titel „Diversity Umbrella“ gestartet hat. Dass die Kölner Museumslandschaft derzeit von zahlreichen baulichen Interimslösungen geprägt ist, ließ uns im August anschließend die etwas abstraktere Frage stellen: Wo ist eigentlich das Museum? Unsere Antwort: Nicht (mehr) nur dort, wo wir ein Gebäude mit der Aufschrift

Um Gesellschaftsgruppen zu erreichen, die bisher noch nicht zum traditionellen Publikum gehören, widmen sich immer mehr öffentliche Kultureinrichtungen dem Thema ‚Outreach‘. Auch in traditionellen Feldern der Kulturarbeit scheint Konsens darüber zu bestehen, dass Teilhabe nur durch die Erprobung neuer Methoden erreicht werden kann. Dafür müssen Kultureinrichtungen über die eigenen vier Wände hinausdenken und handeln. Im August startet an der Bundeskunsthalle in Bonn das Outreach-Projekt ‚Diversity Umbrella‘. Anlässlich dessen haben wir mit Christian Gänsicke (Leiter der Abteilung Vermittlung) und Johanna Adam (Kuratorin) über die Zielsetzung und das Potential von Outreach-Programmen gesprochen. Jérôme J.

von Nina Popp Am Auktionshaus Grisebach wird ein Teil der Kunst-Enthusiast:innen wahrscheinlich nicht vorbeikommen, wenn es auf die Werke vom Anfang des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart ankommt. Es wurde in Berlin drei Jahre vor dem Mauerfall gegründet: in Erinnerung an die ehemalige Bedeutung der Stadt als Zentrum für jüdische Kunsthändler und Sammler. Einer der fünf Gründer war Hans Pels-Leusden (*08), dessen Werke bereits zur Zeit der nationalsozialistischen Diktatur beschlagnahmt und zerstört wurden. Und dann gibt es noch Bernd Schultz (*41), dessen aktuelles Projekt Stiftung Exilmuseum Berlin sich der Zwangsemigration widmet, die viele

von Paul Langner Die Japanisch-Deutsche Kulturwerkstatt Tenri ist wohl eine Art verstecktes Juwel in der Kölner Kulturlandschaft. Neben Ausstellungen und Aufführungen werden hier Workshops angeboten, die nicht nur einen Einblick in sondern ebenfalls Teilnahme an einer fremden Kultur ermöglichen. Allerdings können hier nicht nur die traditionellen japanischen Künste kennengelernt werden. Das Tenri bietet Veranstaltungen an, die selbst eine:n Expert:in der Kölner Kulturszene überraschen würden, beispielweise einen Kurs zu europäischem Obertongesang und indischen Musikinstrumenten. Als Japanologie-Student ohne Gesangstalent hat es mich aber eher zu den Blumen gezogen. Die Meisterin Akiko Kaneko bietet im

"Kunst ist am Ende Geschmackssache. Es ist wichtig, dass es Kunst gibt und bleibt. Sie muss nicht jedem gefallen." Jérôme Lenzen hat viele Fragen. Elf davon stellt er Kulturschaffenden in Köln. Das Besondere? Die Fragen bleiben identisch; die Befragten jedoch wechseln durch. Dieses Mal spricht er mit Jabbar Abdullah. Wer bist Du? Ich heiße Jabbar Abdullah und bin Archäologe, Autor und Kurator aus Syrien. Seit 2015  lebe und arbeite in Deutschland, in Stadt Köln. Ich bin Autor des Buches „Raqqa am Rhein“. Außerdem bin ich Mitbegründer und 2. Vorsitzender des Vereins 17_3_17, der

von Amelie Hauser. Fragt Ihr Euch auch…? … was Kultur eigentlich ist und wie sich diese begreifen und erforschen lässt? … wie Menschen ihren Alltag und ihr Zusammenleben heute organisieren und in der Vergangenheit organisiert haben? … wie sich verschiedene kulturelle Lebensweisen voneinander unterscheiden? Wer im Lexikon nach einer Definition für Kultur sucht, findet etwa folgende Erläuterung: Kultur bezeichnet alles, was der Mensch selbstgestaltend hervorbringt und umfasst alle formenden Umgestaltungen eines gegebenen Materials. Hierzu zählen verschiedene Bereiche wie etwa Technik, Landwirtschaft, bildende Kunst sowie geistige Gebilde wie Musik, Sprachen, Religion, Recht, Wirtschaft und Wissenschaften. Ein breit gefächertes