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von Maren Gronenwald Das Thema Nachhaltigkeit im Kulturbetrieb begleitet uns jetzt schon seit ein paar Monaten. Nachdem wir unseren Status quo erfasst haben, ging es in die Umsetzung. Unsere Mülltrennung begann mit der ersten Überlegung „Wo gehört eigentlich was rein?“ – gute Frage! Es ist doch nicht immer ersichtlich, wo was reinkommt, und oftmals stehen wir unsicher vor dem Mülleimer. Nach einer kurzen Recherche haben wir die Mülleimer markiert und stichpunktartig aufgeschrieben, was genau in den Plastik- oder Restmüll kommt. Da Bio-Müll Tonnen in Städten rar sind und die Motivation mehr

von Jana Brass Was bisher geschah Das Schlagwort „Outreach“ fiel auf unserem Blog bisher drei Mal: Erst stand das Thema auf der KulturMut Convention im Fokus. Dann wurde es im Interview mit Christian Gänsicke und Johanna Adam von der Bundeskunsthalle besprochen, an der kürzlich ein Outreach-Projekt mit dem Titel „Diversity Umbrella“ gestartet hat. Dass die Kölner Museumslandschaft derzeit von zahlreichen baulichen Interimslösungen geprägt ist, ließ uns im August anschließend die etwas abstraktere Frage stellen: Wo ist eigentlich das Museum? Unsere Antwort: Nicht (mehr) nur dort, wo wir ein Gebäude mit der Aufschrift

Vor einiger Zeit haben wir auf unserem Blog angefangen das Thema 'Social Media im Kulturbetrieb' zu behandeln, denn auch für Kulturinstitutionen ist es mittlerweile unumgänglich Social Media in ihren Arbeitsalltag zu integrieren. In unserem Beitrag "Freundin und Helfer oder Kreativitätskiller? – Social Media im Kulturbetrieb" haben wir insbesondere den Umgang mit dem Instagram-Algorithmus zur Diskussion gestellt und danach gefragt, ob Postings am Ende wirklich nur dem eigenen bzw. dem Interesse der Follower:innen gewidmet sind oder die Motivation dem Algorithmus zu gefallen so hoch ist, dass der komplette Content sich plötzlich radikal

Kunst begleitet viele Menschen nicht nur in schönen, sondern auch in schwierigen Momenten. Vor einigen Wochen haben wir das Thema auf unserem Instagram-Kanal im Rahmen des Zitat der Woche thematisiert und mit unserer Community diskutiert. Eine unserer Followerinnen hat sich mit ihren Gedanken und Erfahrungen zu dem Thema persönlich bei uns gemeldet. Katrin Landsberg, 23 Jahre, hat ihren Bachelor 2020 in Medien- und Wirtschaftspsychologie abgeschlossen. Seit 2019 arbeitet sie in einer Kommunikationsagentur im Bereich Social Media/Content Creation. Da sie sich in ihrer Freizeit selbst der Kunst und künstlerischen Tätigkeiten widmet

von Marie Brüggemann Heute machen wir ein ziemlich großes Fass auf – wir sprechen über Social Media. Vielmehr fangen wir an über Social Media zu sprechen, denn gewiss ist dieses Thema nicht in einem Beitrag zu behandeln. Beim Content createn muss schließlich auf zig Charakterzüge dieser gewissermaßen konstitutiven Komponente unseres Systems und damit auch unseres Berufsfeldes (und den meisten anderen auch) eingegangen werden. Wir möchten dabei den Algorithmus zu unserem besten Freund und unserer besten Freundin machen. Anfangs ist diese Freundschaft meist nur einseitig. Der Zutritt zum Inner Circle bedarf nämlich

von Lene Mrosik Ehrlich? Ich weiß nicht wirklich, wo mir der Kopf steht. Mir fiel es auch noch nie so schwer über ein Thema zu schreiben, wie in den letzten Tagen. Dabei geht es um ein Thema, das präsent ist, beziehungsweise präsent sein sollte. Viele versuchen nach der Sommerpause wieder in ihren altgewohnten Arbeits- und Privatleben Rhythmus zu finden. Einigen gelingt es schnell. Bei anderen, so wie bei mir, scheint es als wolle das einfach nicht funktionieren. Vielleicht ist es Zeit einen neuen Rhythmus zu finden – aber zu welchem Takt

von Jérôme J. Lenzen Auch wenn es zunächst so klingen mag, wir sind nicht auf der Suche nach einem bestimmten Museum. Als jemand, der in zahlreichen stark touristisch frequentierten Städten gelebt hat, würde es mir auch nicht in den Sinn kommen, eine Frage zu stellen, die mir mein Smartphone samt Karten-App unkompliziert beantworten kann. Generell sind wir mit dieser Frage nicht auf der Suche nach einer geographischen Koordinate. Das wäre in Städten wie Köln zuweilen sogar recht kompliziert, befinden sich aktuell doch zwei städtische Museen in Interimsquartieren und somit nicht am

Wer sich heute nicht mit seinem Publikum beschäftigt, hat morgen keins mehr. Deutschlandweit haben Kultureinrichtungen noch immer mit den Auswirkungen der Pandemie zu kämpfen. Volle Konzertsäle bleiben mit Ausnahme von prominenten Acts weiterhin die Ausnahme. Unter dem Stichwort Audience Development beschäftigen sich Forschung und Kulturpolitik schon seit einigen Jahren mit dem Aufbau und der Bindung von Publikum. Genau das ist auch der Schwerpunkt der diesjährigen KulturMut Convention. Im Gespräch verraten uns die Organisatorin der KulturMut Convention Lilly Schäfer und der Geschäftsführer des Kulturgetriebes Jérôme J. Lenzen, warum sich ein Besuch

Um Gesellschaftsgruppen zu erreichen, die bisher noch nicht zum traditionellen Publikum gehören, widmen sich immer mehr öffentliche Kultureinrichtungen dem Thema ‚Outreach‘. Auch in traditionellen Feldern der Kulturarbeit scheint Konsens darüber zu bestehen, dass Teilhabe nur durch die Erprobung neuer Methoden erreicht werden kann. Dafür müssen Kultureinrichtungen über die eigenen vier Wände hinausdenken und handeln. Im August startet an der Bundeskunsthalle in Bonn das Outreach-Projekt ‚Diversity Umbrella‘. Anlässlich dessen haben wir mit Christian Gänsicke (Leiter der Abteilung Vermittlung) und Johanna Adam (Kuratorin) über die Zielsetzung und das Potential von Outreach-Programmen gesprochen. Jérôme J.

von Nina Popp Am Auktionshaus Grisebach wird ein Teil der Kunst-Enthusiast:innen wahrscheinlich nicht vorbeikommen, wenn es auf die Werke vom Anfang des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart ankommt. Es wurde in Berlin drei Jahre vor dem Mauerfall gegründet: in Erinnerung an die ehemalige Bedeutung der Stadt als Zentrum für jüdische Kunsthändler und Sammler. Einer der fünf Gründer war Hans Pels-Leusden (*08), dessen Werke bereits zur Zeit der nationalsozialistischen Diktatur beschlagnahmt und zerstört wurden. Und dann gibt es noch Bernd Schultz (*41), dessen aktuelles Projekt Stiftung Exilmuseum Berlin sich der Zwangsemigration widmet, die viele