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Von Jérôme J. Lenzen Auch wenn es zunächst so klingen mag, wir sind nicht auf der Suche nach einem bestimmten Museum. Als jemand, der in zahlreichen stark touristisch frequentierten Städten gelebt hat, würde es mir auch nicht in den Sinn kommen, eine Frage zu stellen, die mir mein Smartphone samt Karten-App unkompliziert beantworten kann. Generell sind wir mit dieser Frage nicht auf der Suche nach einer geographischen Koordinate. Das wäre in Städten wie Köln zuweilen sogar recht kompliziert, befinden sich aktuell doch zwei städtische Museen in Interimsquartieren und somit nicht am

Wer sich heute nicht mit seinem Publikum beschäftigt, hat morgen keins mehr. Deutschlandweit haben Kultureinrichtungen noch immer mit den Auswirkungen der Pandemie zu kämpfen. Volle Konzertsäle bleiben mit Ausnahme von prominenten Acts weiterhin die Ausnahme. Unter dem Stichwort Audience Development beschäftigen sich Forschung und Kulturpolitik schon seit einigen Jahren mit dem Aufbau und der Bindung von Publikum. Genau das ist auch der Schwerpunkt der diesjährigen KulturMut Convention. Im Gespräch verraten uns die Organisatorin der KulturMut Convention Lilly Schäfer und der Geschäftsführer des Kulturgetriebes Jérôme J. Lenzen, warum sich ein Besuch

Um Gesellschaftsgruppen zu erreichen, die bisher noch nicht zum traditionellen Publikum gehören, widmen sich immer mehr öffentliche Kultureinrichtungen dem Thema ‚Outreach‘. Auch in traditionellen Feldern der Kulturarbeit scheint Konsens darüber zu bestehen, dass Teilhabe nur durch die Erprobung neuer Methoden erreicht werden kann. Dafür müssen Kultureinrichtungen über die eigenen vier Wände hinausdenken und handeln. Im August startet an der Bundeskunsthalle in Bonn das Outreach-Projekt ‚Diversity Umbrella‘. Anlässlich dessen haben wir mit Christian Gänsicke (Leiter der Abteilung Vermittlung) und Johanna Adam (Kuratorin) über die Zielsetzung und das Potential von Outreach-Programmen gesprochen. Jérôme J.

von Nina Popp Am Auktionsbach Grisebach wird ein Teil der Kunst-Enthusiast:innen wahrscheinlich nicht vorbeikommen, wenn es auf die Werke vom Anfang des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart ankommt. Es wurde in Berlin drei Jahre vor dem Mauerfall gegründet: in Erinnerung an die ehemalige Bedeutung der Stadt als Zentrum für jüdische Kunsthändler und Sammler. Einer der fünf Gründer war Hans Pels-Leusden (*08), dessen Werke bereits zur Zeit der nationalsozialistischen Diktatur beschlagnahmt und zerstört wurden. Und dann gibt es noch Bernd Schultz (*41), dessen aktuelles Projekt Stiftung Exilmuseum Berlin sich der Zwangsemigration widmet, die viele Menschen

von Janine Henn Während New Work etwas Neues, sich vom Aktuellen abhebendes definiert, klingt die synonym verwendete Bezeichnung Future Work nach etwas, das in ferner Zukunft liegt. Kein Wunder also, dass New Work sich durchgesetzt hat, denn wir wollen die Veränderung, die wir jetzt planen, gerne noch miterleben oder zumindest, bevor unsere Welt dem Klimawandel zum Opfer fällt, wirksam werden lassen. Wenn wir die Veränderung bereits leben möchten, sollten wir uns fragen: Wie bewirken wir diese Veränderung und was müssen wir dazu wissen? Als Ziele können zwei Aspekte festgelegt werden: eine gesteigerte Zufriedenheit

von Maren Gronenwald Es geht weiter mit dem Thema Nachhaltigkeit auf unserem Blog. Nach einem ersten Austausch mit einem Experten folgt nun eine Umfrage innerhalb des Teams, um den Status quo und einzelne Stimmen zu erfassen. Der erste Schritt unseres Nachhaltigkeitsprojekts ist getan. Das Projekt wird durch das Förderprogramm PROFIL:SOZIOKULTUR – Sonderprogramm NEUSTART KULTUR des Fonds Soziokultur gefördert und läuft bis Ende Dezember 2022. Es ermöglicht uns dem Themenkomplex Nachhaltigkeit in der Kulturarbeit zu widmen und unsere Projekte, Veranstaltungen, das Personal-Management und alle weiteren Vereinsstrukturen Stück für Stück nachhaltiger zu gestalten. Sich selbst und

von Janine Henn. Artefakten ist ein Kunstpodcast, der die Menschen hinter der Kunst in den Fokus nimmt. In durchschnittlich 50 Minuten gelingt es der Kunsthistorikerin Katha, Kurzbiographien vorzustellen und Kunst- und Gesellschaftsdiskurse in diesem Kontext anzureißen. Kunst wird bei Katha nicht nur individuell verstanden und empfunden, sondern auch die Kunstschaffenden sind Individuen und ihre Erlebnisse und Ansichten fließen unumgänglich mit in ihre Werke ein. Gleichzeitig thematisiert sie im Zuge viel diskutierter Werke und Künstler:innen die menschliche Fehlbarkeit und korrigiert auf authentische Weise auch ihren eigenen Umgang mit prekären Themen. Sie scheut sich jedoch

von Paul Langner Seit Februar beschäftigen wir uns mit dem Komplex „Nachhaltigkeit“. Dabei ist uns schnell etwas klar geworden: Bei Nachhaltigkeit handelt es sich um ein multidimensionales Thema, das kontinuierlich von der Person oder der Institution verfolgt werden muss, die es sich zum Ziel setzt, tatsächlich nachhaltiger zu sein. Denn der Wandel zur Nachhaltigkeit ist kein Prozess, der über Nacht stattfinden kann. Es gibt stets weitere Schritte, die implementiert werden müssen, um die eigenen oder die gesamtgesellschaftlichen Ziele zu erreichen. Die Komplexität, mit der Nachhaltigkeit behaftet ist, deutet noch auf eine weitere

von Sebastian Pallach EXTREM DUMME FRAGEN – Der Podcast über Kunst und die Welt Der Podcast EXTREM DUMME FRAGEN stellt – anders als es der selbstironische Titel verrät – sehr interessante Fragen an noch interessantere Persönlichkeiten. Immer samstags schnappen sich Sebastian Späth und Niklas Bolle einen oder mehrere Gesprächspartner:innen und sprechen mit diesen – wie sie selbst sagen - über Kunst und die Welt. Eingeladen werden verschiedenste Persönlichkeiten aus der Kunst- und Kulturszene oder andere Kunstliebhaber:innen, die über ihr Wirken und ihre Beziehung zur Kunst berichten. Zu hören sind namhafte Akteur:innen wie

Vergangenes Jahr hat unser Verein gemeinsam mit anderen Vertreter:innen der freien Kulturszene das neue Medienhaus im Cloutquartier in Köln-Nippes bezogen. Es steht für eine kreative, kritische und künstlerische Auseinandersetzung mit Medien. Den größten Teil des Hauses bespielt das jfc Medienzentrum. Wir haben mit der stellvertretenden Leitung des Hauses, Nina Stapelfeldt, gesprochen, um uns und Euch ein Bild von der Arbeit beim jfc machen zu können. Aktuell ist dort nämlich eine ziemlich spannende Stelle im Kulturmanagement zu vergeben. Ihr wollt mehr dazu wissen? Schreibt uns an oder schaut auf unserem Profil auf