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von Lisa Lehnen Welche Themen bewegen die Kölner*innen? Wie können wir die Stadt mit unseren Ideen ein kleines bisschen besser machen? Was stärkt der Kulturszene und den Kulturschaffenden kurz- und langfristig den Rücken? Wir werfen für euch nochmal einen Blick auf die Themen des allerersten ‚Social and Creative Entrepreneur Barcamp’. Am letzen Sonntagmorgen im August 2020 – für die eine oder den anderen um 10.00 Uhr vielleicht ein bisschen zu früh – trafen sich die rund 20 Teilnehmer*innen des allerersten ‚Social and Creative Entrepreneur Barcamp Cologne’ vor der Werkstatt des Kumbig

"Alle Small-Talks im Sinne von 'Wir müssen mal was machen gemeinsam' sind bisher in Köln auch in Projekten gemündet. Das mag ich sehr an der Stadt. Kunst, Kölsch & Kultur." Jérôme Lenzen hat viele Fragen. Elf davon stellt er Kulturschaffenden in Köln. Das Besondere? Die Fragen bleiben identisch; die Befragten jedoch wechseln durch. Heute spricht Jérôme mit Ben Hammer. Ben Hammer ist Fotograf, Netzwerker und Veranstalter in Köln. Dort ist er auch geboren und beschreibt sich darüber hinaus als Wahlkölner. Seit 2015 besitzt er sein eigenes Fotostudio und hat im gleichen

von Anna Wegner Maskenpflicht, 1,5 Meter Abstand, ausreichend Hygieneartikel und die akribische Dokumentation der Gäste. Ein ausgeklügeltes Hygienekonzept wird in der jetzigen Zeit auch von kleinen Veranstalter*innen erwartet und somit standen Kulturschaffende zunächst vor einer großen Aufgabe, die viel Zeit und Geld kostet. Anfangs wurden analoge Veranstaltungen von bereits bestehenden Konzepten wie Autokinos geprägt. Mit der Zeit und mit den Lockerungen der Maßnahmen sind neue Konzepte dazu gekommen und haben den Offline-Veranstaltungsbereich weiterentwickelt. Inzwischen ist der Kulturbereich in Köln geprägt von Corona-konformen innovativen und kreativen Formaten: (Kopfhörer-) Konzerte ohne Singen an

von Amelie Hauser. Wir müssen bezahlbaren Wohnraum schaffen! Ein Satz, der jeder Person, die in der Großstadt lebt, nicht nur aus den Medien bekannt sein sollte. Doch nicht nur der Mangel an Wohnraum oder die immens hohen Wohnungsmieten erschweren den Einwohner*innen großer Städte das Leben, auch die Ateliersituation für freischaffende Künstler*innen und Kulturschaffende ist verbesserungswürdig. Auch wir als kulturelle Einrichtung der freien Kulturszene Kölns werden mit dieser Problematik des Öfteren konfrontiert. Deswegen haben wir uns dazu entschieden insbesondere jungen Künstler*innen, die gerade am Beginn ihrer Karriere stehen mit unserem Programm "Raum für

"Köln ist in meinen Augen gemütlich, unaufgeregt und traditionell, dabei trotzdem modern, weltoffen und vielseitig. Großstadtflair im gefühlten Kleinstadtformat." Anna Döbbelin hat Kunstgeschichte und Kunstmanagement studiert und lebt seit 9 Jahren in Köln. Bis 2019 hat sie die jungen Initiativen der Freunde des Wallraf-Richartz-Museum und Museum Ludwig geleitet und u.a. den Kunstspäti mit entwickelt. Seit 2016 führt sie für den Kölner Museumsdienst durch die Sammlung sowie die Sonderausstellungen ihres Lieblingsmuseums, des Museum Ludwig, in dessen Social Media Management-Team Anna auch seit kurzem tätig ist. Bei der Internationalen Photoszene Köln hat sie

Podcasts sind gerade im Trend – auch und vielleicht sogar besonders innerhalb der Kulturszene. Sie ist in die Welt der Podcasts eingetaucht und fühlt sich dort sehr wohl. Ob bekannte öffentlich-rechtliche Radiosender, gemeinnützige Kulturbetriebe, Gemeindezentren oder selbstständige Kulturschaffende – aus allen Reihen der Kultur versammeln sich Podcast-Beiträge in den Weiten des Internets. Wir finden das großartig, denn Podcasts bereichern unseren Alltag, egal wo wir uns gerade aufhalten. Auch wir wollen uns in Zukunft dem Thema Podcast widmen – ermöglicht wird uns dies durch eine Förderung der BV-Innenstadt Deutz. Zuvor wollen

von Lisa Lehnen Schuster, bleib bei deinen Leisten! So lautet eine weit verbreitete Redewendung – aber stimmt das überhaupt noch? Die traditionelle Betrachtung von beruflicher Ausbildung ist längst überholt und wurde durch das Kredo des „lebenslangen Lernens“ ersetzt, das unter anderem die ständige Weiterbildung als eine der wichtigsten menschlichen Ressourcen begreift. Für diese Art von Bildung muss jedoch viel öfter gezahlt werden, als man denkt (und oftmals auch mehr als man erwartet). Wir haben uns mal ein paar Gedanken dazu gemacht und zeigen auf, warum sich die Investition – zum Beispiel im

Von Amelie Hauser In einem der letzten Beiträge haben wir einen Blick auf die Kulturentwicklungsplanung geworfen. Darin sind wichtige Impulse für die Kreativszene in Köln festgehalten… Die Hansestadt Hamburg hat bereits vor einigen Jahren ein Projekt umgesetzt, das im Kulturbereich neue Wege geht und deutschlandweit als Vorbild gilt. Auf der Suche nach neuen Impulsen für Produkte, Prozesse und Abläufe wagen Unternehmen, Selbständige und Gründungsinteressierte immer häufiger den Blick über den Tellerrand hinweg in andere Branchen und Märkte. Gerade die Auseinandersetzung mit der Kreativwirtschaft, mit ihren besonderen Arbeitskulturen und innovativen Lösungsansätzen, kann

"Ich bewundere jede*n, die*der den Mut hat, einen eigenen Ausstellungs-/Konzert-/Club-/Theaterraum in dieser Stadt zu betreiben, wissend, dass man finanziell immer am Minimum kratzt und mit sehr vielen sehr nervigen bürokratischen Hürden kämpfen muss, aber aus einem tiefen Bedürfnis heraus, einen Ort für künstlerische Produktion zu führen." Leonie Pfennig ist in Bonn aufgewachsen und studierte Kunstgeschichte und Europäische Ethnologie in Berlin. Nach Stationen als Fotoredakteurin bei verschiedenen Magazinen und Verlagen in Berlin und in der Presse- und Publikationsabteilung einer großen Galerie, kam sie für einen Job als Pressesprecherin am Museum Ludwig zurück

Jérôme Lenzen hat viele Fragen. Elf davon stellt er Kulturschaffenden in Köln. Das Besondere? Die Fragen bleiben identisch; die Befragten jedoch wechseln durch. Heute spricht Jérôme mit André Sauer. Er ist seit über fünfzehn Jahren als Kulturmanager tätig. In Köln gründete und führte er unter anderem die Musikbars "Stadt Venlo" und das "Blue Note". Zuletzt hat er das "King Georg" als interdisziplinären Kulturort mit Lesungen, Konzerten, Screenings und Performance etabliert. Zwischen 2012 und 2014 initiierte und leitete er den Kölner Kunstraum "Die Boutique“ am Ebertplatz. Im November 2014 übernahm er die